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Vergleich: Welcher Reitplatz ist staubfrei?

Wir haben eine Hitzeperiode genutzt und drei Reitplatzbeläge dem Staub-Test unterzogen. Hier kommen unsere Ergebnisse und die Wahrheit: Staubfrei gibt es nicht!

Inhaltsverzeichnis

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Die Wahrheit über Staub auf dem Reitplatz: Welcher Belag staubt am wenigsten?

Die (bittere) Wahrheit vorweg: Es gibt keinen absolut staubfreien Reitplatzbelag. Gibt es einfach nicht. 

Gerade in den letzten zwei bis drei Jahren hat sich die Diskussion rund um Staub und Feinstaub auf Reitböden in Deutschland massiv verschärft – nicht nur in Reiterforen, sondern zunehmend auch bei den Behörden. Baugenehmigungen für Reitplätze werden oft an das Thema gehängt.

Wir haben eine extreme Hitzeperiode genutzt, um den Praxis-Härtetest zu machen. Drei verschiedene Reitplätze, alle seit geraumer Zeit komplett ohne Wasser und unter praller Sonne. Wir haben den Bahnplaner drübergejagt und genau hingesehen.

Hier ist das Ergebnis des Concept-Vergleichs:

Die 3 Test-Kandidaten im direkten Staub-Vergleich

Wie verhalten sich unterschiedliche Böden, wenn sie knochentrocken sind? Beim Schleppen zeigt sich das wahre Gesicht der Beläge:

1. Der Klassiker: Alter, verbrauchter Reitplatzand

Viele Reitställe kennen das: Der Platz ist in die Jahre gekommen, der Sand hat sich zerrieben und gleicht mittlerweile fast einer Art Mutterboden.

  • Das Ergebnis im Test: Die Staubentwicklung ist massiv. Wer hier ohne Bewässerung reitet oder schleppt, steht in einer dichten Feinstaubwolke. Für Pferde, Reiter und Nachbarn eine echte Belastung.

2. Der Unabhängig Geprüfte: Friesensand

Unser Friesensand wurde im Test im absolut trockenen Zustand („Pudersand“) geschleppt.

  • Das Ergebnis im Test: Ja, auch hier steigt beim Schleppen etwas Staub auf – denn Sand bleibt Sand. Aber: Die Staubentwicklung ist im Vergleich zum alten Reitboden nur leicht. Das Besondere: Unser Friesensand ist unabhängig geprüft und offiziell als staubarm zertifiziert. Ein solches Prüfzeugnis ist übrigens Gold wert, wenn Ihr Probleme mit Ämtern oder Nachbarn habt!

3. Der Überraschungssieger: Holzsticks

Wir haben einen bereits relativ alten, verbrauchten Holzstick-Reitplatz unter exakt denselben Bedingungen getestet.

  • Das Ergebnis im Test: Hier war beim Schleppen fast gar kein Staub zu sehen! Sicherlich könnte man mit wissenschaftlichen Messgeräten auch hier Partikel in der Luft nachweisen, aber rein optisch und praktisch bietet der Holzstick-Belag bei extremer Trockenheit die geringste Staubentwicklung.

 

Das Kernproblem: Bewässerung

Die einfache Logik: Wer seinen Reitplatz ordentlich bewässert, hat keinen Staub. Wasser bindet die feinen Partikel im Reitboden. Das gilt für jeden Sand, egal von welchem Anbieter.

Aber schauen wir der Realität in der Praxis ins Auge:

  1. Wasserknappheit & Verbote: In den heißen Sommermonaten verhängen immer mehr Landkreise strikte Entnahmeverbote für Wasser.

  2. Der enorme Verbrauch: Allein ein Standard-Platz von 20 x 40 Metern verschlingt Unmengen an Wasser, um feucht zu bleiben.

  3. Nachhaltigkeit: Viele Stallbetreiber und Reiter können und wollen es ökologisch nicht mehr rechtfertigen, jeden Tag tausende Liter Trink- oder Grundwasser auf dem Reitplatz zu verteilen.

Wenn das Wässern also wegfällt oder reduziert werden muss, entscheidet allein die Qualität und Art des Belags darüber, wie stark oder nicht Euer Reitplatz staubt.

 

Fazit

Wenn Ihr einen neuen Reitplatz plant oder Euren alten Boden sanieren müsst und genau wisst, dass Ihr nicht unbegrenzt wässern könnt (oder dürft), habt Ihr zwei sinnvolle Wege:

  • Möglichkeit 1: Ihr setzt auf Holzsticks, die von Natur aus extrem staubarm reagieren, selbst wenn sie älter sind.

  • Möglichkeit 2: Ihr wählt unseren Friesensand. Er bietet Euch beste Reiteigenschaften und gibt Euch durch das offizielle Zertifikat die rechtliche Sicherheit gegenüber Behörden und Nachbarn, dass Ihr einen nachweislich staubarmen Boden reitet.

Habt Ihr auch Probleme mit staubenden Plätzen oder den Behörden? Schluss mit der Nebelwand beim Reiten! Meldet Euch bei uns. Wir schauen uns Eure Gegebenheiten vor Ort an und finden den Belag, bei dem Ihr und Eure Pferde wieder durchatmen könnt.

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